Vom Kopfkino bis zum Abenteuer

Berge_virtuell

Es gibt ja bekanntlich immer mehrere Wege, die nach Rom führen. So ist es auch beim Planen einer Bergtour, Radtour o.ä.

Als ich mit dem Biken begonnen habe, bin ich ganz nach dem Prinzip Try & Error vorgegangen, was funktioniert hat, aber nicht immer zielführend war und ist.
Ich hab mich aufs MTB gesetzt und bin losgeradelt. Ich hab die Gegend um meinen Heimatort erkundet und wenn ich in ner Sackgasse gelandet bin, bin ich einfach wieder umgedreht und dann wieder einen bekannten Weg gefahren. Das Ganze hat zwar funktioniert, ist aber meiner Meinung nach nicht der beste oder sinnvollste Weg um ans Ziel zu kommen.

Solange ich in der Ebene unterwegs bin passiert im Normal nicht viel, außer dass ich irgendwann vielleicht keine Kraft oder Ausdauer mehr habe. Hier gibt’s aber meist die Option, dass ich recht schnell wieder in die Zivilisation komme und überwiegend in der heutigen Zeit Handyempfang habe.

Große Laugenspitze

In den Bergen ist das Ganze dann schon nicht mehr so spaßig und man kann hier leichter in Gefahrensituationen kommen. Beim Wandern hab ich mich da Anfangs rein auf die Wegmarkierungen verlassen, was ich unterwegs aber eher als Unterstützung sehe, denn nicht alle Wege sind gleich gut gekennzeichnet.

Zum vorbereiten und planen meiner Touren nutze ich zum einen Wanderkarten, um abschätzen zu können was auf mich zukommt und nehme diese auch mit auf die Tour, außer wenn es meine Hausrunde ist. Der Maßstab der Karten die ich verwende liegt
bei 1 : 50.000 bis 1 : 25.000.
Zum anderen kommen Online-Karten / Tourenportale zum Einsatz. Hier verwende ich immer das Angebot über www.outdooractive.com. Hier bin ich schon seit sehr vielen Jahren unterwegs und fühle mich sehr wohl. Der Support funktioniert richtig gut und auch Vorschlägen oder Ideen wird Gehör geschenkt und versucht umzusetzen.
Hier such ich mir einen Berg oder eine Gegend aus, welche ich fahren oder gehen möchte, wähle die Aktivität aus und erhalte schon die ersten Streckenvorschläge. Dann wird sich das Gebiet genauer angeschaut und geklickt. Die vorgeschlagenen Streckenabschnitte dienen etwas als Unterstützung, es werden von mir aber häufig andere Wege auch mit eingebaut. Nach dem klicken erhalte ich dann die Streckenlänge, die Höhenmeter und das gesamte Streckenprofil und das wichtigste, einen GPS-Track zum Download. Im Anschluss noch die Tour auf mein Garmin Outdoor GPS Gerät geladen und los kann es gehen.

Warum nehme ich die Karte immer noch mit? Gerade in der heutigen Zeit wo man ja über Apps auf dem Smartphone, Outdoor Navis oder GPS Uhren die Touren anzeigen lassen kann. Ganz einfach. Falls doch einmal der Akku spinnt oder wenn eine geplante Route aus irgendwelchen Gründen nicht fahrbar ist, steh ich sonst da. Der Ausschnitt auf den ganzen Helferlein finde ich persönlich etwas zu klein um andere Strecken ausloten zu können. Auf der Karte hab ich da einfach einen größeren Überblick und kann mir so noch eine Alternativ-Route überlegen.

Falls ich mal zu faul zum Tourenplanen bin, dann schau ich mich entweder auf www.outdooractive.com oder www.komoot.de nach Touren um. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile und genauso sind Geschmäcker unterschiedlich. Zum Planen und zur Tourensuche gefällt mir persönlich Outdooractive besser, vielleicht liegt es aber auch an der Gewohnheit. Für die Community gefällt mir gerade das Folgen von bestimmten Tourenerstellern bei Komoot sehr gut. Gerade wenn man jemanden hat, dessen Touren einem zusagen, erhält man immer und schnell die Info, wenn wieder neue Touren im Angebot sind.

Karte_digital

Im Anschluss meiner Tour stelle ich dann Fotos und Informationen dazu auf meiner Seite www.movinglegs.de und den beiden Plattformen vor.
Das ist eigentlich so der grobe Abriss, wie ich zu meinen Touren komme, wie ich diese Plane, dann unterwegs umsetze und nachbereite.

Bei Fragen oder Anregungen lasst einfach einen Kommentar hier.

Euer Andy

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