POC Tectal Fahrradhelm

Erfahrungsbericht POC Tectal Fahrradhelm

POC_Tectal

Es ist schon wichtig, dass man sich beim biken schützt und in meinen Augen ist hier der Kopf das Wichtigste, was es zu schützen gibt. Daher teile ich hier in diesem kleinen Bericht meine Erfahrungen mit dem POC Tectal Fahrradhelm.

Da ich auch immer wieder mal auf Trails unterwegs bin, war es mir wichtig, dass ich einen Helm habe, der auch den Hinterkopf besser schützt. Egal ob man dazu jetzt Trail- Enduro- oder All-Mountain Helm sagt, er muss seinen Zweck erfüllen, für den er gedacht ist und kann natürlich auch für Touren in der Ebene oder auf nicht alpinen Wegen genutzt werden.

Den Helm gibt es in insgesamt sieben verschiedenen Farben.

Er hat für eine gute Belüftung durch seine 16 recht großen Öffnungen und durch das vorgegebene Ohrendreieck einen angenehmen Sitz. Am Hinterkopf sitzt ein Stellrad, mit dem man den perfekten Halt noch nachstellen kann. Gerade wenn man eine Mütze oder ein Buff darunter trägt ist dies sehr praktisch um nochmals nachstellen zu können.

Die Innenschale des Helmes besteht aus EPS und die Außenhülle aus Polycarbonat. Diese sollen laut Hersteller für mehr Sicherheit sorgen. Eingearbeitete Aramid Stege sollen die Kräfte nochmal besser verteilen und verstärken den Helm zusätzlich.

POC_Tectal_Inside

Das Visier ist durch eine „Kunststoffschraube“ nenn ich es mal, verstellbar bzw. abnehmbar. Dieses ist leider mit meinen Fingern aber nicht zugänglich, was ein verstellen bzw. abnehmen ohne Werkzeug nicht möglich macht.

Der Verschluß unterhalb des Kinns lässt sich leicht öffnen und schließen. In meinen Augen besser als ein Ratschensystem. Die Polsterung am Kinnriemen fehlt bei diesem Helm, was mich jetzt allerdings nicht stört.

Die Polsterung im Helm ist antibakteriell behandelt, allerdings für mich etwas straff, was bei langen Tagestouren schon einmal am Kopf etwas drücken kann.

Insgesamt sitzt ansonsten der Helm schön angenehm auf dem Kopf, die Gurte scheuern oder stören nicht. Die Lüftungslöcher lassen genug Wind durchströmen, was mit persönlich sehr wichtig ist, da ich auch beim Bergauffahren den Helm im Normalfall auf dem Kopf habe.

Insgesamt hat der Helm in meinen Augen drei Nachteile. Zum einen das etwas härtere Polster im Helm, was bei mir auf langen Touren etwas unangenehm ist.
Das Visier, welches ohne Werkzeug nicht händelbar ist und der wie ich finde doch recht hohe Preis.

Wenn es um die Haltbarkeit oder den tatsächlichen Schutz geht, kann ich nur die Tests der einschlägigen Magazine/Zeitschriften empfehlen, denn zum Glück ist bei mir Helm und Kopf noch nicht am Boden gelandet.

Der Helm wurde von mir selbst gekauft und meine Erfahrungen sind ehrlich und von niemandem beeinflusst worden.

Ich wünsch euch weiterhin schönes Biken und bleibt verletzungsfrei.

Euer Andy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.