Wandern – Über den Storchenstieg zur Burg Frankenstein

Auszeit

Es müssen ja nicht immer Ausflüge vor der Haustüre sein und so haben wir Anfang des Sommers einen Kurztrip nach Thüringen gemacht. Es war glaub ich eine der heißesten Wochen in diesem Sommer, aber das hat uns nicht aufgehalten etwas Wandern zu gehen.
Nachdem für meinen Sohn ja auch etwas geboten sein muss, bin ich auf die Suche gegangen und hab den Storchenstieg gefunden mit dem Endziel, die Burgruine Frankenstein.

Gestartet sind wir in Bad Salzungen am Puschkin Park, an dem viele Parkmöglichkeiten bestehen.
Hier ist dann auch schon der Weg ausgeschildert und wir gingen am Gradierwerk vorbei. Hier ist ein Turm zu sehen, auf dem seit Jahren schon Störche nisten. Wer möchte kann sich das auch auf der Storchen-Webcam anschauen.

Ich stell euch hier mal den Link dazu ein.

Gemütlich ging es an dem schön angelegtem Weg weiter. Hier ist man am Rande von Bad Salzungen unterwegs und konnte immer wieder ein paar nette alte Fachwerkhäuser sehen. In regelmäßigen Abständen kamen Wegweiser, anhand derer ein verlaufen fast unmöglich war.
Es ging dann einmal über die „Werra“ und dann über die Storchenwiese. Hier waren immer wieder Infotafeln aufgestellt. Diese gaben uns immer wieder schön bebildert und beschrieben Wissen über die schönen Tiere weiter. Leider hatten wir auf der gesamten Wiese keinen einzigen echten Storch gesehen. Aber vielleicht war es ihnen auch einfach zu warm.

Nachdem wir uns den Pfad entlang schlängelten kamen wir in den Ort Allendorf Kloster. Hier begann dann mitten im Ort der Steig zur Burgruine Frankenstein.
Der Weg ging hier in moderater Steigung durch den Wald immer weiter bergauf, bis wir auf eine Lichtung gekommen sind. Hier konnte man es sich auf netten Holzliegen gemütlich machen und die Blumen begutachten.

Pause gefällig?

Von hier aus war es dann nicht mehr weit. Man konnte im Hintergrund schon den Burgturm und das „Gipfelkreuz“ erkennen. Hier musste natürlich als Erinnerung ein Foto gemacht werden, um seine Leistung herzeigen zu können.

Gipfelkreuz und Burgruine

Und genau zwischen Kreuz und Burgruine lag dann ein schöner Spielplatz, an dem die letzten Kräfte aufgebraucht wurden. Hier wurde gekletter, balanciert, gerutscht und geschaukelt. Zwischen den Bäumen konnte man sogar einen Blick ins Tal ergattern.

Die echte Burg ist nach dem das Gechlecht der Frankensteiner ausgestorben war vermutlich verfallen und wurde 1891 als Andenken neu errichtet. Neben einem beliebten Ausflugsziel werden hier jährlich Veranstaltungen arrangiert.

Man konnte leider nicht in die Burg hinein, aber sie war auf alle Fälle schön anzusehen und alle Winkel, in die man kam, wurden erforscht.

Nachdem wir nun doch schon einige Zeit auf den Füßen unterwegs waren, ging es dann in das Restaurant des Panoramahotel Frankenstein und haben uns hier die Spezialitäten des Hauses schmecken lassen. Und bei dem Ausblick konnte man es hier auch sehr gut aushalten. Die Bedienungen waren freundlich und eine Einkehr kann ich hier gut empfehlen.

Panoramablick Frankenstein

Nachdem wir dann alle gesättigt waren ging es wieder weitestgehend auf dem selben Weg zurück. Allerdings sind wir nach dem Übergang der Werra noch auf den Piratenspielplatz am Wohnmobilstellplatz gegangen. Hier hat mein Sohn nochmal die restlichen Reserven mobilisiert und sich ausgetobt. Danach sind wir noch kurz vorm Startpunkt der Tour in den Goethe Center abgebogen und haben uns dort ein leckeres Eis gegönnt.

Insgesamt war es eine sehr schöne Wanderung und Spaß für die ganze Familie. Da gerade für unseren Sohnemann einiges geboten war, waren die gut 7 Kilometer auch keine Problem und es wurde nie langweilig.

Und wenn jemand noch mehr zur Tour Wissen möchte, dann gibt es hier noch die Tourenbeschreibung und den GPS-Track.

Viel Spaß

Euer Andy

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